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Wie Sorgen und Ängste dir deine Gegenwart rauben

Wie Sorgen und Ängste dir deine Gegenwart rauben

Wie Sorgen und Ängste dir deine Gegenwart rauben


Mensch, sorge und ängstige dich!

Dein Verstand spielt ständig Situationen durch, die Dich in Unruhe und Angst versetzen. Er erzeugt Bilder mit Horrorvisionen, was alles in der Zukunft schiefgehen könnte. Es geht hin und her zwischen Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit

 Diese Visionen sind sehr real, Du siehst es und Du fühlst es. Dann geht der nächste Film los. Du willst das auf keinen Fall in der Zukunft erleben und bekommst Ängste, die Deinen Schlaf alles andere als unterstützen. Jetzt fängt Dein Kopf an, die Gegenmaßnahmen durchzuspielen, auf der Basis von Angst, vor gerade erlebten Zukunftsgedanken. Du erlebst wie Sorgen und Ängste dir deine Gegenwart rauben.


Und ehe Du dich versiehst, ist die Nacht rum. Du bist erschöpft, geschlaucht und fühlst Dich, als wenn Du die ganze Nacht gekämpft hättest.

Na ja, immerhin stimmt das mit dem gekämpft. Du hast die halbe oder ganze Nacht gekämpft, nämlich nur mit Dir und der Zukunft, ansonsten war ja niemand da.

Jetzt kann es sein, dass Du auch noch wütend oder ärgerlich auf Dich selber wirst, weil Du es nicht geschafft hast, diesen Wahnsinn abzustellen und zur Ruhe zu kommen. Siehst Du! Schon haben wir das nächste Problem!

Du stellst Dir vor, wie Du dich in der nächsten Nacht unruhig umher wirfst und nicht schlafen kannst, Du erlebst es wieder und wieder, mit allen Gefühlen und Bildern, obwohl es ja noch gar nicht stattfindet.

Du machst Dir den Film so gut, dass Du es dann auch noch glaubst, was zur Folge hat, dass Du die nächsten Nächte oder Tage weiterhin mit Sorgen und Ängsten beschäftigt bist.

Tolles Konzept oder?

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Der Verstand erschafft sich alle Sorgen und Ängste selber. 

Und das Beste dabei ist, dass wenn Du dann voller Sorgen bist, er auch noch hin geht und eine Lösung mit Dir über das selbst erschaffene Problem suchen will.

Jetzt kannst Du dir vielleicht auch vorstellen, warum viele Menschen in ständiger Angst und Sorge leben. Sie verschwenden mindestens 40% ihres Lebens damit, Zukunftsängste zu produzieren. Sie bereiten sich ständig auf die selbst konstruierten Gefahren in der Zukunft vor, während das Leben jetzt stattfindet. 

Denke bitte über Folgendes nach: Du machst dir Sorgen, dass etwas Bestimmtes in deinem Leben passieren könnte und das raubt Dir deine Energie. Du hoffst und bangst, dass es nicht eintritt. Das ganze vielleicht ein Jahr lang. Nehmen wir mal an, es passiert dann wirklich. Was sagst Du dann? Hab ich es doch gewusst!

Nehmen wir an, es trifft nicht ein! Was sagst Du dann? Glück gehabt!

Schau mal, da hast Du dir ein ganzes Jahr lang einen Film gemacht, der Dich gequält und Dir deine Kraft geraubt hat, aber im Grunde kannst Du gar nicht wissen was passiert. Ich habe mal dazu eine schöne Zeile gelesen:

„Nimm Dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für Deine Sorgen und Ängste und mach in dieser Zeit ein Schläfchen.“

Jetzt kommen die 40% Vergangenheit, die in den Köpfen der Menschen ablaufen, und die sie als unnötigen Ballast mit sich herumtragen. Es sind Gedanken wie z.B.: Hätte ich doch bloß damals...diesen Mann nicht geheiratet; andere Eltern gehabt; eine bessere Ausbildung, einen Schulabschluss gemacht; mehr Geld gespart; mich gewehrt, dieses Haus nicht gekauft; andere Kinder gehabt; diese Krankheit oder Beeinträchtigung nicht bekommen; und was sonst noch...

Mit solchen und ähnlichen Gedanken beschäftigt Dein Verstand 40 Prozent deines Lebens.

Bestimmt kennst Du Menschen, oft sind die schon älter, die total in der Vergangenheit geblieben sind. Diese Menschen machen Aussagen, wie früher war alles besser; oder sie erzählen immer wieder was der Nachbar vor vielen Jahren Schlimmes gemacht hat; oder was damals Schlimmes passiert ist, dass sie jetzt noch darunter leiden usw...

Tja, Du siehst, es gibt auch hier Extreme, wo Menschen zu viel Vergangenheit oder zu viel Zukunft in ihrem Verstand besitzen.

So jetzt aber zu den anderen 20% Gegenwart.

Natürlich erlebt der normale Mensch auch am Tage Phasen der Gegenwart, z.B. wenn er mit etwas beschäftigt ist, was seine gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, wenn er in seinem Körper und Geist total anwesend ist (präsent). 

Was heißt das denn nun, dieses Wort Gegenwart und Sein?

Es heißt nichts weiter, als mit dem was Du gerade tust oder fühlst, ganz da zu sein. Jetzt denkst Du vielleicht: aber das bin ich doch!

Ja, so 20% des Tages, aber die meiste Zeit bist Du zwar hier und doch mit deinen Gedanken woanders.
Mach doch mal selber einen Test, den ich auch früher immer wieder ausprobiert habe. Nimm dein Handy und setz dir einen Wecker, der alle 60 Minuten klingelt. Wenn es dann klingelt, frage dich was Du gerade denkst, ob Du wirklich ganz da bist, schau was Du tust. Wenn Du im Auto sitzt, dann fühle deinen Atem, das Lenkrad in deiner Hand, rieche den Duft der gerade da ist, mach dich ganz gegenwärtig.

Wenn Du diese Übung beginnst, wirst Du am Anfang mit schrecken feststellen, dass Du ständig in Gedanken woanders bist. Und wenn Du es prüfst, wirst Du bemerken, dass deine Gedanken in der Zukunft oder in der Vergangenheit hängen.

Bei mir war das so, dass ich einmal beim Spülen war und als es klingelte ich feststellen musste, dass ich daran dachte, was und wo ich heute Abend esse. Ich war zwar beim Spülen aber meine Gedanken waren mit der Zukunft beschäftigt.

Jetzt denkst Du vielleicht, das ist ja wohl nicht so schlimm, und das stimmt ja auch, aber nur wenn es dir bewusst ist und Du die meiste Zeit in der Gegenwart verweilst.

Bei mir hat der Wecker zehn bis fünfzehn Mal geklingelt und es war jedes Mal so, als würde ich aus einer Trance erwachen, das fand ich schon sehr bedenklich.

Für mich war das der Beweis dafür, dass ich die meiste Zeit des Tages in Gedanken war. Und ich wollte endlich aufwachen, für das, was mein Leben ist.

Keine Sorge, falls dein Verstand dir gerade sagt: Das schaffst du niemals! Er lügt.

Anfangs ist es etwas schwierig, weil es deine volle Aufmerksamkeit braucht und Du vielleicht resignieren wirst. Vielmehr wird dein Verstand versuchen, dich davon abzulenken, damit Du wieder unter seine Kontrolle gerätst und weiterschläfst.

Viele Teilnehmer in meinen Seminaren beklagen sich, dass es so anstrengend sei und sie nicht wissen, wie das mit dem Aufwachen geht. Ich sage dann: „Wie machst du es denn mit dem Einschlafen?“

Antwort: „Keine Ahnung, ich lege mich hin und schlafe einfach ein.“

Meine Antwort: „Ja, genauso ist das auch mit dem Erwachen! Solange du noch überlegst, wie du wach sein kannst, bist du ja am Denken, statt am Wach zu sein!“

Also sei bewusst und beobachte deine Gedanken!

Fazit

Sorgen und Ängste rauben dir deine Energie.

Wen du jetzt gerade wach geworden bist und dir mein Beitrag gefällt, dann teil Ihn doch bitte mit anderen.

Vielen dank!

VON HERZEN

UWE Trevisan

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