7 Wege um den eigenen Ärger positiv umzuwandeln!

7 Wege um den eigenen Ärger positiv umzuwandeln!

So bekommst du deinen Ärger in den Griff!


Hast du dich während eines Streits jemals gefragt, wie du deinen Ärger unter Kontrolle bringen kannst?

Wut und Ärger sind Gift für unsere geistige und mentale Gesundheit!

Jeder hat bei einer Ungerechtigkeit oder Aggression, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in seinem Leben gegen sie gerichtet wurde, eine starke Welle von Ärger und Wut erlebt.

"Wenn du niemals wütend geworden bist, dann bist du kein Mensch". 

Jeder wird irgendwann wütend und das ist völlig in Ordnung. Wut ist eine wichtige Emotion, die dir hilft, deine Bedürfnisse zu erkennen. 

Sie ist genauso in Ordnung wie Traurig und Fröhlich. Ungesund ist es erst, wenn du ständig wütend wirst und andere verletzt, sowohl emotional wie körperlich.

Unkontrollierte Wut kann sowohl deine Gesundheit als auch Beziehungen belasten. Deshalb ist es wichtig für dich zu wissen, wie du mit Wut und Ärger konstruktiv umgehen kannst.

Gerade durch die lange Corona-Zeit und den weiteren Herausforderungen auf unserem Planeten, ist es sehr wichtig für die Menschen zu lernen, wie sie den starken Emotionen begegnen können ohne Andere und sich selbst zu verletzen.

Hilfreicher Umgang mit Wut und Ärger.

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Wenn du mal völlig aus der Fassung gerätst und  "Rot" siehst.

Ich bilde ja seit über 20 Jahren systemische-Deeskalationstrainer & Mentaltrainer aus und wen du mich fragen würdest, was du tun kannst, um deinem Ärger deeskalativ zu begegnen, dann würde ich dir die folgenden 7 Tipps ans Herz legen.

Vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp für dich hilfreich.

1. Atmen und Mantra

Wenn du unvorstellbar wütend wirst, kannst du versuchen, nichts weiter tun, als nur zu atmen, um die Kontrolle über deinen Körper wiederzuerlangen. Atme langsam ein und aus. Beim Einatmen denkst du: "Ich bin ruhig" und beim Ausatmen denkst du "und gelassen". Mach das  2 bis 3 Minuten und du wirst dich definitiv beruhigen.

2. Zählen

Das hört sich vielleicht dumm an, aber das langsame Zählen auf 10 ist eine großartige Möglichkeit, Spannungen abzubauen.

Warum? Weil es deine Gedanken auf die spezifische Aufgabe konzentriert, dich zuerst um dich selbst zu kümmern.

Wut führt zu einem Anstieg des Blutdrucks und der Herzfrequenz.

Wenn du also auf die für dich geeignete Zahl zählst, wird dein Körper die Möglichkeit haben, sich abzukühlen und deine Atmung zu verlangsamen, sodass du Zeit zum Nachdenken hast, bevor du etwas sagst oder tust, was später vielleicht bereuen wirst.

3. Führe ein Tagebuch oder ein Protokoll über deinen Ärger

Der Umgang mit Wut ist viel einfacher, wenn du weißt, worüber du wütend bist.

Manchmal fühlen sich Menschen aufgrund von Stress, Schlafmangel oder anderen Faktoren generell gereizt.

Häufiger gibt es einen bestimmten Grund für die Wut. In jedem Fall kannst du dir mehr darüber bewusst werden, was sich hinter deinem Ärger befindet, wenn du ein Ärgerprotokoll führst.

Notiere dir die Gefühle, die du erlebt hast, welche Faktoren zu deinem Ärger beigetragen haben und wie du darauf reagiert hast.

Versuchen, deine Gedanken aufzuschreiben, die dir im Ärger durch deinen Kopf gegangen sind.  Reflektiere dann die einzelnen Fälle und schau, ob dein Ärger irgendeinem Muster folgt.

4. Visualisiere dir den Frieden

Stell dir deine Wut als eine Welle vor. Schaue zu, wie sie ein und aus geht und dabei immer leichter und kleiner wird.

Jeder Atemzug wird tiefer und leiser, wenn du deine Wut visualisierst. Höre dich ruhig und sanft zu dir selbst und zu anderen sprechen.

Dein Wutreflex sollte sich bei jeder Bildgebung um einen weiteren Grad verringern.

5. Konfrontation umarmen

Jemand hat dich verletzt, mit Taten oder Worten? Sage der Person auf gesunde, positive und konstruktive Weise, wie es dir damit geht und dass du damit nicht einverstanden bist.

Ja, er oder sie könnte von deinen Worten überrascht, möglicherweise sogar verärgert sein. Aber weißt du was? Er oder sie wird darüber hinwegkommen und deine respektvolle Kommunikationsweise zu schätzen wissen.

6. Sport und Meditation

Die Hormone, die wir ausgeben, wenn wir wütend sind - hauptsächlich Cortisol und Adrenalin - ähneln denen, die produziert werden, wenn wir unter Stress stehen, um uns zu helfen, der Gefahr zu entkommen.

Wenn du regelmäßig Sport treibst, oder Yoga praktizierst, lernt dein Körper, dein Adrenalin und Cortisolspiegel wirksamer zu regulieren.

Menschen, die körperlich fit sind, haben auch mehr optimale Endorphine. Endorphine sind Hormone, die dazu führen, dass Sie sich gut fühlen und sich daher weniger ärgerlich fühlen.

7. Nimm dir etwas Zeit

Wenn du wütend bist, schau auf deine Uhr. Lasse den Sekundenzeiger mindestens zwei Minuten über das Zifferblatt streichen, bevor du eine Aktion ausführst.

Bis dahin hast du Zeit zum Nachdenken und kannst angemessener agieren. Außerdem ist es eine Art Zen, um die Zeitverschiebung zu beobachten.

Erkenne die Warnzeichen

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Um deinen Ärger effektiv zu managen, musst du die Warnzeichen erkennen.

Wenn du feststellen kannst, wann du anfängst, wütend zu werden, kannst du früh genug damit beginnen eine der Übungen, die ich hier aufgeschrieben habe durchzuführen, damit du die Ruhe bewahren kannst. Hier sind ein paar klassische Warnzeichen für dich.

Einige Warnzeichen sind:

  • Herz fängt an zu schlagen
  • Das Atmen wird schneller und flacher
  • Plötzlich fühlt es sich heiß oder kalt an
  • Das Gesicht fühlt sich gerötet an
  • Kopf- oder Nackenschmerzen
  • Magenbeschwerden
  • Zähne knirschen
  • Nervöse Gesten
  • Muskelverspannung in Armen, Rücken, Nacken oder Schultern
  • Kiefer und / oder Fäuste zusammenpressen


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Fazit:

Du musst dich nicht mit deiner Wut alleine befassen.

Denke daran - wir sind alle Menschen und manchmal lassen wir die Wut über uns kommen.

Aber nur weil du dich selbst wütend machen kannst, heißt das nicht, dass du über die Handlungen oder Worte anderer außer Kontrolle geraten musst.

Wutmanagementberatung ist eine der besten Möglichkeiten, um deine Wutprobleme zu kontrollieren.

Der Zweck des Ärgermanagements besteht darin, dir dabei zu helfen, deinen  Ärger zu reduzieren.

Es reduziert die emotionale und körperliche Erregung, die Wut verursachen kann.

Es ist im Allgemeinen nicht möglich, alle Personen und Einstellungen zu vermeiden, die Wut auslösen, aber du kannst lernen, Reaktionen zu kontrollieren und auf sozial angemessene Weise zu reagieren.

Die Unterstützung einer psychologischen Fachkraft oder eines oder Coach kann in diesem Prozess hilfreich sein.

Bei kleinerem Ärger, kannst du versuchen, mit einem meiner Tipps zu arbeiten.

Ich hoffe, mein Beitrag war für dich nützlich.

Eine Bitte habe ich noch persönlich.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du meinen Beitrag mit anderen in deinen sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram usw.) teilen würdest.

Herzliche Grüße

Uwe Trevisan

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