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Das innere Kind in der Paarbeziehung! So beeinflusst es deine Partnerschaft.

Das innere Kind in der Paarbeziehung! So beeinflusst es deine Partnerschaft.

Wie Liebesbeziehungen gelingen können, mit dem inneren Kind.

Jeder möchte glücklich und verliebt sein. Doch warum spielt das Drama, nachdem wir in Beziehung gehen mit jemandem, eine so besondere Rolle?  

Dafür gibt es einen einfachen Grund.

Immer wenn zwei Menschen sich begegnen, dann begegnen sich auch deren innere Kinder auf einer tieferen Ebene und agieren miteinander.

In diesem Beitrag erfährst du wie das innere Kind deine Beziehungen beeinflusst.

Welche Rolle spielt das innere Kind in der Paarbeziehung?

Sobald die Flitterwochen vorbei sind, scheinen romantische Partnerschaften oft die unangenehmen Qualitäten von Drama und Verwirrung zu beinhalten. 

Selbst die magischsten Verbindungen, die mit Höhenflügen, Feuerwerk und berauschender Freude beginnen, verändern, entwickeln sich, und enden oft mit Elemente von verletzten Gefühlen, Ernüchterung und Schmerz. 

In Wahrheit ist Schmerz das mächtigste Geschenk der Partnerschaft. 

Beziehungen sind nicht unbedingt dazu gedacht, dass wir ein überwiegend glückliches Leben führen, sondern dass die verletzten Stellen für die Möglichkeit einer Heilung auf Seelenebene freigelegt werden.

Den meisten Menschen wurde jedoch nicht beigebracht, wie sie von der kraftvollen Gabe des Schmerzes profitieren können.

Immer wenn wir uns sehr aufregen, gibt es eine Reihe von Energien, die auf eine frühere Zeit in unserem Leben zurückgehen, als wir verletzt oder enttäuscht waren. 

Unsere Tendenz ist jedoch oft, unsere Position in der Gegenwart zu  verteidigend, zu bekämpfen, zu streiten, zu beschuldigen und zu verteidigen. Wir projizieren unseren alten Schmerz auf den Anderen und bemerken oft nicht, dass der Andere gar nicht der Grund ist für unser Leiden, sondern meistens nur der Auslöser.

 Wir müssen uns mit unseren alten Verletzungen, aus der Vergangenheit befassen, und das ist die Arbeit mit unseren inneren Verletzungen. 

Der Schlüssel zum Übergang von Drama und Chaos zu Frieden und Glück ist das innere Kind.

Das innere Kind in der Paarbeziehung!

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Als Kinder sind wir alle verletzt worden, sogar in den glücklichsten Familien. Jedes Mal, wenn wir unsere wichtigsten Bedürfnisse nicht erfüllt wurden, wir nicht bestätigt wurden, uns verlassen fühlten, uns nicht sicher, unterstützt oder geliebt fühlten, verspürten wir eine „emotionale Verwundung“. 

Diese Verwundung kann unser Wachstum bremsen und wir fangen an, unseren Rucksack voller Verletzungen nach und nach zu füllen.

Als Erwachsene haben die meisten eine beträchtliche Sammlung emotionaler Traumata angesammelt  und tragen überfüllte, schwere Schmerzrucksäcke mit sich herum, auch wenn sie es nicht wissen oder sich nicht bewusst erinnern können, wann, wo oder was es verursacht hat.

Als Coach und Seminarleiter arbeite ich häufig mit Paaren, die schwierige Herausforderungen erleben. Oft spielen Paare in Konfliktsituationen das Schuldspiel, wetteifern um Macht und kämpfen um Recht. 

Jeder will gehört werden,  aber nicht unbedingt zuhören. Meine Aufgabe ist es, sie dabei zu unterstützen, einander wirklich zuzuhören, und ihnen dann Werkzeuge zu geben, um Frieden, Verständnis und ein Gefühl der Verbundenheit in ihre Beziehung zurückzubringen.

Doch welche Auswirkungen hat das innere Kind in der Paarbeziehung?

Ein Beispiel für die inneren Kinder, die sich auf eine erwachsene Beziehung auswirken, gab es bei meinen Klienten Paul und Lisa. 

Lisa hatte oft das Gefühl, dass Paul ihr keine Priorität einräumte und das sie nicht wichtig genug sei. 

Er ging mit seinen Kumpels Golf spielen, hatte aber selten den Wunsch oder die Neigung, sich Zeit zu nehmen, um etwas Besonderes mit ihr zu unternehmen. 

Das machte Lisa sehr wütend. Paul wiederum hatte das Gefühl, dass sie viel Zeit miteinander verbrachten, und fragte sich, warum Lisa sich ständig darüber beschwerte, dass er seine Männerzeit hatte. Er war verwirrt, frustriert und verletzt.

Aus meiner langjährigen Erfahrung, weiß ich, dass unter der Wut und dem Ärger meist tiefe Verletzungen liegen, und darunter der Wunsch nach Liebe und Aufmerksamkeit.

Da Lisa zu diesem Zeitpunkt die intensiveren Gefühle verspürte, wollte ich, dass sie zuerst sprach. 

Als sie erklärte, was sie fühlte, begann Paul sich zu verteidigen. Ich sagte ihm das es jetzt, seine Aufgabe sei, einfach, präsent zu sein und zuzuhören.

Ich fuhr fort, Lisa weitere Fragen zu stellen: „Lisa, was macht  es mit dir, wenn Paul vorhat, den Tag mit seinen Freunden zu verbringen.“ Linda antwortete: „Ich fühle mich unwichtig und ignoriert.“ 

Dann bat ich Lisa, sich an eine frühere Zeit zu erinnern in ihrem Leben, als sie so fühlte.

„Nun, als Teenager hatte ich das Gefühl, dass mein Freund seine Freunde mehr mochte als Mich.“ Ich bat Lisa, noch weiter zurückzugehen: „Wann hast du das erste Mal so gefühlt?“ 

Lisa schwieg einen Moment, Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Als mein Vater mir sagte, dass er und meine Mutter sich scheiden ließen. 

Er versprach, jede Woche zu mir zu kommen und mich immer noch zu lieben. Aber er kam nicht jede Woche zu mir. Er kam immer seltener.

Bald heiratete er wieder und zeugte meinen Halbbruder. Ich hatte nie das Gefühl, dass mein Vater mich so sehr liebte wie er ihn liebte. Jetzt liefen ihr die Tränen über das Gesicht. Ich fragte, wie alt sie war, als das passierte. Sie sagte mir, sie sei sieben. Pauls Herz öffnete sich in Verständnis und Mitgefühl.

Als Nächstes bat ich Paul, sich auf seine Erfahrungen in dieser Situation zu konzentrieren. Wie fühlte er sich, als Linda sich darüber aufregte, dass er mit den Jungs rum Hing?

Nach einiger Überlegung sagte er: „ Traurig und frustriert.“ Ich bat ihn, dieser Energielinie zu folgen, bis er sich das erste Mal daran erinnerte, wie er sich so gefühlt hatte. 

Er sagte, er sei wahrscheinlich elf. Paul sagte uns, dass seine Mutter ihn Ständig Gezwungen hat, seine jüngere Schwester mitzunehmen, wenn er mit seinen Freunden abhängen wollte. 

Er erzählte uns, dass er sich vor seinen Freunden geschämt hat, aber auch Angst hatte, weil er seine Mutter nicht enttäuschen wollte. 

Wir stellten bald fest, dass diese Dynamik sehr wenig mit Golf zu tun hatte allerdings alles damit zu tun hatte, dass die Wunden des anderen berührt und provoziert wurden. 

Diese Situation reduzierte Lisa auf einen verletzten und verlassenen Siebenjährigen und James auf einen beschämten und ängstlichen elfjährigen. 

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Als wir diese vergangenen Schmerzen genauer untersuchten, begannen Lisa und Paul, Mitgefühl und Verständnis für ihre inneren Kinder, für sich selbst und für einander zu entwickeln. 

Von diesem bewussteren Ort aus geschah eine große Heilung und sie konnten leicht Wege finden, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und Pläne zu schmieden, wie sie sich gegenseitig mehr Wertschätzung und Aufmerksamkeit schenken können.

Lisa und Paul haben jetzt das Bewusstsein und die Werkzeuge, um sich selbst Liebevoll zu unterstützen, wenn Verletzungen auftreten. 

Hier sind die wichtigsten Schritte, die es zu tun gilt, wenn es wieder mal um Negative Gefühle in der Beziehung geht.

Der erste Schritt ist „sich selbst zu beruhigen“, was bedeutet, mit dem Teil in sich selbst 

(das innere Kind) in Kontakt zu treten, der Aufmerksamkeit benötigt. 

Ein einfacher Weg, dies zu tun, besteht darin, sich in Ruhe hinzusetzen und innerlich die Frage zu stellen: „Wie alt bin ich jetzt?“ Und „Wer in mir braucht meine Liebe und Aufmerksamkeit?“ 

Es ist immer ein jüngerer Aspekt von sich. 

Der zweite Schritt besteht darin, zuzuhören, was das innere Kind zu sagen hat. Was es braucht und wünscht.

Wie du dich selber unterstützen kannst, dich besser zu fühlen!

 Dieser einfache zweistufige Prozess kann uns dabei unterstützen, uns nicht nur mental zu stabilisieren und emotional zu heilen, sondern uns auch spirituell zu entwickeln. 

Wenn wir den Schmerz in uns ausgelöst haben und wieder mit unserem inneren Kind in einer guten und liebevollen Verbindung sind, dann entsteht in uns ein klarer und gesunder Blick auf die Beziehung. Wir können den Anderen wieder sehen, wie er wirklich ist. Mit liebevollen Augen.

Das entsteht, wenn wir nicht mehr unsere Gefühle auf den Anderen projizieren und uns mit den obigen Fragen nach innen richten. 

Den wen wir bei uns bleiben, bleibt einiges bei uns!

Sobald diese einfache Übung abgeschlossen ist, kann sich ein Gespräch mit dem Partner ergeben, das mit mehr Empathie und Wertschätzung geführt wird.

Dieses Gespräch gelingt am besten mit offenen Fragen und tiefen Zuhören. 

Einige Beispiele zu den Fragen könnten sein: 

  • Wie geht es dir? 
  • Was ist gerade bei dir los? 
  • Was steckt darunter? 
  • Was brauchst du? 

Denk immer daran, das unter all den Antworten der Wunsch nach Liebe und Aufmerksamkeit steckt.

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Um tiefer zu gehen und durch die Schichten von Wut und Schmerz und zurück zur Liebe zu gelangen, ist es wichtig präsent zu sein, Raum zu halten, Fragen zu stellen und zuzuhören. 

Das Lernen, durch Gefühle zu kommunizieren, wird zu einer wirkungsvollen Heilungschance und immer mehr zum Verstehen, Lernen und Zuhören anstatt recht zu haben und zu Gewinnen.

Den immer wen es um recht haben und Gewinnen geht, muss jemand verlieren und Unrecht haben. Das schafft Trennung in der Kommunikation und sorgt für Beziehungsstress.

Eine andere einfache Technik, die ich manchmal vorschlage, besteht darin, ein Objekt wie ein Stofftier, einen Kristall oder einen „schönen  Stock“ zu verwenden. 

Wenn Er dieses Symbol in der Hand hat, kann er sprechen. Die Partnerin kann nur zuhören, fragen und / oder schweigen. 

Sobald sich der andere gehört, verstanden und vervollständigt fühlt, kann das Symbol an Sie weitergegeben werden und sie ist an der Reihe, ihre Gedanken und Gefühle mitzuteilen. 

Dies ist eine ganz andere Art der Kommunikation und eine kraftvolle Art, wieder zu Verbindung, Verständnis, Respekt und Liebe zurückzukehren.

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FAZIT:

Beziehungen können schwierig sein, müssen es aber nicht. Sobald wir eine bewusste Beziehung zu unserem inneren Kind pflegen, brauchen wir keine Bestätigung durch Andere, ob wir in Ordnung sind und Liebenswert. 

Wir bestätigen unserem inneren Kind, dass wir es lieben und für es sorgen. Das führt zu mehr Selbstliebe und Selbstfürsorge.

Der Partner ist dann von der Last unserer Gefühle befreit.

Wenn wir es verstehen, Verantwortung für uns selbst und für unser Gefühlsleben zu übernehmen, uns selbst anzuerkennen, uns selbst zu lieben und auf unser inneres Kind aufzupassen, sind wir auf festerem Boden und werden ganz und heil. 

Diese einfache Praxis reduziert den Druck und die Erwartungen, die wir an unseren Partner stellen, und macht uns zu bedingungsloser Liebe, Akzeptanz und Frieden fähiger. 

Von diesem geheilten und ganzen Ort aus lassen sich herzliche Verbindungen leichter aufrechterhalten. Den nur durch Wertschätzung und gegenseitigen Respekt kann natürliche Intimität gedeihen.

Danke, dass du mir bis hier gefolgt bist und ich hoffe der Beitrag hat dir gezeigt, wie die alten Verletzungen in Beziehungen wirken können.

Ich wünsche dir Kraft und Liebe in diesen Zeiten und wenn dir mein Beitrag gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit deinen Freunden und bekannten in deinen sozialen Netzwerken.

Von Herzen!

Uwe Trevisan

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