Was tun, wenn dein inneres Kind Angst hat?

Was tun, wenn dein inneres Kind Angst hat?

"Heilung für dein inneres Kind: Wie du deinen Ängsten begegnen kannst."

Es ist an der Zeit, uns unserem inneren Kind zuzuwenden. Wir alle tragen Ängste mit uns herum und sie begleiten uns im Laufe unseres Lebens.

Oftmals haben diese Ängste schon ihren Ursprung in früher Kindheit. 

Doch was bedeutet das? Wie können wir Licht ins Dunkel bringen und herausfinden, woher die Ängste stammen? 

Was hat das mit unserem inneren Kind zu tun? Was kannst du tun, wenn dein inneres Kind Angst hat?

1. Warum unser inneres Kind Angst hat?

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Unser inneres Kind ist eine Quelle unserer Gefühle, und wir können uns ihm nicht entziehen.

Es ist wie ein Schatten, der uns immer begleitet und dessen Wurzeln tief in uns hineinreichen.

Unser inneres Kind kann uns ängstigen, weil es versucht, sich vor allem zu schützen, was es fürchtet.

Es ist normal, dass unser inneres Kind einige Ängste hat. Diese Ängste können aus früheren traumatischen Erfahrungen oder Erfahrungen stammen, die wir gemacht haben und die noch nicht verarbeitet wurden.

Wenn diese Ängste nicht aufgelöst werden, bestimmen sie unser Verhalten und beeinflussen somit unser Leben.

Es ist auch möglich, dass unser inneres Kind eine Angst oder einen Wunsch hat, der nicht rational begründet ist.

Beispielsweise kann unser innerer Kleiner denken: "Ich muss immer perfekt sein". Dieses Verlangen kann so stark sein, dass wir alles tun müssen, um es zu erfüllen - selbst auf Kosten unserer emotionalen Gesundheit und unserer Beziehungen.

Das Problem ist, dass wir oft nicht bewusst sind, dass unser inneres Kind uns ängstigt. Stattdessen erkennen wir die Symptome der Angst, aber nicht deren Ursache - unserem inneren Kind.

Dies bedeutet auch, dass die Angst oft unüberwindbar erscheint und wir versuchen sie zu vermeiden oder zu ignorieren.

Aber je mehr wir versuchen unsere Ängste zu verdrängen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie uns weiterhin beeinflussen und bestimmen.

Um unserem inneren Kind helfen zu können, müssen, wir ihm erlauben, präsent zu sein, ohne es zu beurteilen oder abzulehnen.

Indem wir unsere Gefühle anerkennen und akzeptieren, können wir lernen, mit ihnen umzugehen und sie schließlich loslassen.

Wir müssen uns auch bewusst machen, welchen Einfluss unser inneres Kind hat – sowohl positiv als auch negativ – damit wir diese Energien nutzen können, um uns selbst besser verstehen zu lernen und positive Veränderung in unser Leben bringen zu können.

2. Wie wir unsere Ängste verstehen und akzeptieren können

Unsere Ängste können ihren Ursprung in einer vergangenen emotionalen Traumatisierung haben. Wenn wir uns an unsere Kindheit zurückerinnern, erkennen wir oft, dass wir bestimmte Einstellungen und Verhaltensweisen entwickelt haben, um uns vor Konflikten oder schmerzhaften Erfahrungen zu schützen.

Diese Einstellungen und Verhaltensweisen sind Teil unseres "Inneren Kindes".

Unser innerer Kritiker kann ein Teil dieses inneren Kindes sein. Wenn wir uns an Situationen erinnern, in denen wir als Kinder versucht haben, stark sein zu müssen, um anderen nicht wehzutun oder nicht wegzulaufen, können wir diese Gefühle noch einmal durchleben und sie als Erwachsene besser verstehen.

Unser innerer Kritiker ist derjenige, der uns daran hindert, unsere Ängste zu akzeptieren. Wir fangen an zu glauben, dass wir es nicht verdienen, glücklich zu sein oder dass es besser ist, nicht aufzufallen.

Es ist notwendig, die Stimme unseres inneren Kindes anzuerkennen und ihr Raum zu geben. Wenn wir uns erlauben, uns mit unseren Ängsten und Emotionen auseinanderzusetzen und sie als Teil von uns wahrnehmen können, lernen wir auch mehr über uns selbst und nehmen sie als normal hin.

Unser Körper hat eine großartige Fähigkeit, sich selbst heilend zu regulieren. Indem ich meinem Körper gestatte mich auszudrücken und meine Ängste langsam loslasse, kann ich meine Lebensqualität verbessern und mich besser für auf die Herausforderung des Alltags vorbereitet fühlen.

Der Weg heraus aus unseren Ängsten liegt in der Akzeptanz des inneren Kindes. Wir müssen lernen, unsere Gefühle anzuerkennen und uns bewusst zu machen, worin die negativen Glaubensmuster bestehen.

Es geht nicht darum, die Verantwortung für unser Handeln abzugeben oder andere für unser Unbehagen verantwortlich zu machen; vielmehr geht es um den Umgang, mit dem, was von unserer Vergangenheit her noch im Unterbewusstsein existiert - den Gefühlen und Glaubensmustern, die unser inneres Kind beherbergt.

3. Welche Rolle spielt das innere Kind bei der Bewältigung meiner Ängste?

Die Entwicklung zu einem erwachsenen Menschen beinhaltet, dass wir uns vom inneren Kind lösen müssen. 

Zwar ist es wichtig, eine Verbindung zu diesem Teil von uns selbst aufrechtzuerhalten und ihn als ein Teil unseres Selbst anzuerkennen, aber es ist auch wichtig, dass wir uns davon lösen und uns die Fähigkeit aneignen, der Welt konstruktiv und erwachsen entgegenzutreten.

Es kann jedoch schwierig sein, sich von unserem inneren Kind zu lösen, besonders wenn wir noch immer mit Ängsten zu kämpfen haben.

Unser inneres Kind entspricht den Ängsten und Emotionen, die wir als Kinder hatten.

Diese Gefühle sind so stark, dass sie sich in unser Erwachsenendasein einschleichen und uns hemmen und ängstigen können.

Es ist daher wichtig, sich bewusst zu machen, welche Rolle unser inneres Kind bei der Bewältigung unserer Ängste spielt.

Wenn du deinem inneren Kind Aufmerksamkeit schenkst und deine Gefühle erkennst und akzeptierst, hilft dir das dabei, deine Ängste zu verarbeiten.

Wenn du die Ängste verarbeitest, die du als Kind hattest und sie loslässt, kann dich das befähigen, mit Erwachsenensituationen besser umzugehen.

Es ist auch wichtig anzuerkennen, dass unser inneres Kind manchmal unangenehm sein kann. Es kann dich oft an Situationen erinnern oder dich vor Herausforderungen abschrecken.

Oftmals tauchen alte Muster auf – Muster aus der Vergangenheit – die dir helfen sollen, dich vor Schaden zu schützen oder dich daran hindern neue Dinge auszuprobieren.

Es ist wichtig diese Mechanismen zu erkennen und zu akzeptieren, aber gleichzeitig versuchen sie loszulassen, um Neues zuzulassen.

Letztlich geht es bei der Bewältigung unserer Ängste nicht nur, um die Bereitschaft, neue Dinge auszuprobieren oder uns den Herausforderungen des Lebens zu stellen; es geht auch um die Akzeptanz des inneren Kindes.

Indem du deinem inneren Kind Aufmerksamkeit schenkst und es als Teil des Ganzen anerkennst - egal ob es gut oder schlecht ist - gibst du dir die Kraft weiterhin an Herausforderungen heranzutreten, ohne Angst vor dem Unbekannten oder dem Versagen haben zu müssen.

4. Die Kraft des inneren Kindes nutzen, um mit Furcht fertig zu werden

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Unser inneres Kind kann uns ängstigen, wenn es die unerfüllten Bedürfnisse und Ängste aus unserer Vergangenheit widerspiegelt. Unser inneres Kind hat unsere Erinnerungen an traumatische Erlebnisse gespeichert, die uns heute noch belasten.

Wenn diese Erinnerungen abrufbar sind, können sie uns Angst machen und uns daran hindern, uns vorwärtszubewegen.

Die Furcht vor dem Unbekannten ist ein weiterer Grund, warum wir unser inneres Kind fürchten. Wir haben Angst vor dem, was passieren könnte, wenn wir unserem inneren Kind erlauben, seine Stimme zu erheben.

Wir haben Angst davor, was andere denken oder sagen könnten, wenn sie herausfinden, dass unser inneres Kind gesunde Gefühle und Bedürfnisse hat.

Wir haben auch Angst vor dem Unbekannten - bevor wir nicht wissen, was passiert ist und was passierten wird - alles scheint im Dunkeln zu liegen.

Wenn man mit Furcht fertig werden will, muss man lernen, mit der Kraft des inneren Kindes umzugehen.

Indem man sein inneres Kind versteht und akzeptiert, kann man die Ängste und Sorgen loslassen und Platz schaffen für neue Ideen und Lösungsansätze.

Es ist auch sehr hilfreich, sich bewusst Zeit zu nehmen, um mit dem inneren Kind zu sprechen und ihm zuzuhören.

Dadurch lernt man besser zu verstehen, was das innere Kind braucht, um sich geborgener zu fühlen und mehr Sicherheit zu haben.

Man kann die Kraft des inneren Kindes auch nutzen, um Ängste anzugehen: indem man sich Mut macht, sich der Furcht mutig entgegenzustellen statt ihr auszuweichen; indem man Risiken eingeht, um Neues auszuprobieren;

indem man positive Affirmationen benutzt, um sich selbst Mut zuzusprechen; indem man Virtualisierungs-Techniken benutzt, um sich Situationen vorzustellen, in denen man erfolgreich mit der Furcht umgegangen ist; 

oder indem man anfängt, Liebe für das eigene Selbst zuzulassen, statt es weiterhin ablehnend zu behandeln.

All das machen wir in unserem Seminar zum inneren Kind.

Es gibt viele Wege, die Kraft des inneren Kindes zu nutzen, um mit Furcht fertigzuwerden – aber am Ende muss jeder seinen eigenen Weg finden, der für ihn am bestens passt.

5. Ein positives Selbstbild entwickeln, um sich vor Angst zu schützen

Viele von uns haben ein inneres Kind, das uns manchmal Angst macht. Unser inneres Kind ist die Seite von uns, die noch immer klein und unsicher ist. Es ist die Seite von uns, die sich noch an alles erinnert, was wir als Kinder erlebt haben.

Es ist nicht schlimm, wenn unser inneres Kind uns ängstigt. Wenn wir uns bewusst machen, was es uns signalisiert, können wir verstehen, was es damit ausdrücken will.

Unser inneres Kind will uns zeigen, dass wir etwas brauchen oder etwas ändern müssen. Es will uns warnen und vor Gefahren warnen. Wenn wir auf unser inneres Kind hören und seine Warnsignale beachten, könnens wir besser mit unserer Angst umgehen.

Wenn wir uns selbst nicht mögen, fühlen wir uns automatisch unsicher und ängstlich. Unser inneres Kind kann uns also dazu bringen, Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht tun wollen. Das ist besonders problematisch, wenn es um unsere Gesundheit geht. Wenn wir uns selbst nicht akzeptieren und lieben, neigen wir dazu, uns schlecht zu ernähren und zu viel zu trinken. Auch regelmäßig Sport zu treiben oder unsere Medikamente zu nehmen fällt uns dann schwerer.

Ein positives Selbstbild hingegen hilft uns dabei, unser inneres Kind zur Ruhe zu bringen. Wenn wir uns selbst lieben und akzeptieren, fühlen wir uns auch sicherer und stabiler.

Dadurch sind wir in der Lage, unsere Ängste besser in den Griff zu bekommen und klare Entscheidungen zu treffen.

6. Tipps für eine Heilung der Seele – die Bedeutung von Meditation und Visualisierung

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Für viele Menschen ist der Gedanke, ihr inneres Kind zu verstehen und zu heilen, erschreckend. Tatsächlich können die Themen, die mit dem inneren Kind verbunden sind, Angst auslösen – besonders wenn es darum geht, unbewusste Ängste des inneren Kindes zu ergründen. Diese Ängste sind tief im Unterbewusstsein vergraben und können schwer zugänglich sein.

Doch es ist wichtig, diese Ängste anzugehen und sie in eine positive Richtung umzuwandeln. Wenn du die Ängsten deines inneren Kindes annimmst und lernst, damit umzugehen, wirst du in der Lage sein, sie zu heilen.

Meditation und Visualisierung helfen beiden Seiten – dir als Erwachsenem und dem inneren Kind – dabei, den emotionalen Schmerz loszulassen.

Meditation hilft dir dabei, deinen Geist zu beruhigen und bewusster auf deine Gefühle einzugehen.

Es ermöglicht dir auch, dich auf den Prozess des Heilens deines inneren Kindes einzulassen. Mit Visualisierung kannst du anfangen, die Situation von außerhalb zu betrachten und die Muster des Verhaltens oder Denkens zu verändern.

Wenn du dich darin übst, eine neue Geschichte für dein Leben zu schreiben, kannst du ein positives Gefühl der Stärke empfinden.

Mit Meditation und Visualisierung kann man das innere Kind heilen und lernen, sich selbstsicher in jeder Situation zu bewegen.

Die Kombination dieser beiden Techniken ist eine effektive Methode für die Heilung des Herzens und der Seele.

Sie ermöglichen es uns nicht nur unsere Ängste zu erkennen und anzunehmen aber auch uns selbst besser kennenzulernen. Dadurch können wir unser volles Potenzial entfalten und uns freier fühlen!

(Hier kannst dir meine Meditation zur Heilung deines inneren Kindes anhören)

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Fazit:

Das innere Kind ist ein Teil jeder Persönlichkeit, und es ist wichtig, diese Verbindung zu stärken und die Ängste zu überwinden.

Durch den Umgang mit unseren Ängsten können wir lernen, uns selbst zu lieben und wieder aufzubauen.

Mithilfe von Selbstfürsorge, Akzeptanz und der Ermutigung anderer können wir unser inneres Kind weiter stärken.

Ein Blick in die eigene Seele und das Empfangen von Unterstützung und Liebe eröffnet neue Wege zur persönlichen Entwicklung.

Vergiss bitte nicht: Dein richtiger Herzschlag ist es wert, gehört und gefeiert zu werden!

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast und ich hoffe, Du hast etwas gelernt!

Verfolge weiterhin meinen Blog, um mehr Tipps und Ratschläge für ein erfüllteres und angstfreies Leben zu erhalten.

Eine Bitte habe ich noch persönlich.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du meinen Beitrag mit anderen in Deinen sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram usw.) teilen würdest.

Herzliche Grüße

Dein Uwe Trevisan

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