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So beseitigst du Schuldgefühle, die dein Leben belasten!

So beseitigst du Schuldgefühle, die dein Leben belasten!

9 Schritte um Schuldgefühle aus deinem Leben zu entfernen!

Vieles von dem was ich als junger Mann getan habe erfüllt mich nicht mit stolz und einiges davon hat mich Jahrzehnte innerlich belastet. Es hatte Macht über mich und mir eine Menge an Selbstzweifeln beschert.

Ich glaube, du weißt schon, was ich meine.

Schuldgefühle!

Die Plage der Menschheit. Das schlechte Gewissen. Jeder kennt Sie und hat mit unterschiedlicher Stärke damit zu tun.

Das Ausmaß der Schuld eines Mannes kann dadurch definiert werden, wie viel davon von der Partei erfahren wird, die er verletzt hat. - Ryszard Kapuscinski

Was du in meinem Beitrag erfährst:

  • Was sind Schuldgefühle?
  • Warum wir uns schuldig fühlen?
  • Der Vorteil von Schuld?
  • Der Nachteil der Schuld?
  • Wie du Schuld vermeiden kannst für die Zukunft?
  • 9 Schritte um Schuldgefühle aus deinem Leben zu entfernen?

Hast du Schuldgefühle?

Du hast in deinen Augen etwas Schlimmes getan. Und jetzt fühlst du dich schrecklich. Aber das Gefühl wird nicht verschwinden. Es nagt an dir. Schlimmer noch, es gibt dir das Gefühl, ein schlechter Mensch zu sein.

Oder jemand sagt etwas zu dir und du machst dir tagelang Gedanken darüber. Du tendierst dazu immer bei dir den Fehler zu suchen.

Vielleicht fühlst du dich schuldig, weil du deine persönlichen Erwartungen nicht erfüllt hast.

Vielleicht liegt es daran, dass du die Erwartungen anderer Menschen an dich nicht erfüllt hast. 

Vielleicht hast du jemand anderem etwas Verletzendes angetan, oder du hast jemanden in Verlegenheit gebracht oder anderen auf irgendeine Weise Unrecht getan. 

Oder vielleicht dreht sich alles um dich. Du fühlst dich  schuldig, weil du ein Versprechen, das du dir selber gegeben hast, nicht eingehalten hast.

Sich schuldig zu fühlen, beruht oft auf einem zugrunde liegenden Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen Menschen. 

Es könnte auch auf eine Reihe ungelöster Probleme, Emotionen und / oder persönlicher Gefühle der Unwürdigkeit zurückzuführen sein. 

Ebenso können Schuldgefühle entstehen, wenn du dich weigerst, deine Fehler zu akzeptieren.

Verurteilst du dich Selber und ziehst du deine eigene Gerichtsverhandlung hoch an deren Ende du als Schuldig im Sinne der Anklage Verurteilt wirst.

Die innere Stimme (dein innerer Kritiker) verurteilt dich und zieht deine eigene Gerichtsverhandlung hoch an deren Ende du als Schuldig im Sinne der Anklage verurteilt wirst.

Du gehst zwar nicht ins Gefängnis dafür, allerdings gehst du in ein geistiges Gefängnis in dem du dich schlecht und minderwertig fühlst.

Schuldgefühle vergiften dein Leben und es gibt sie in unterschiedlicher Stärke. Es gibt Menschen, die fühlen sich schon bei den kleinsten Dingen schuldig. 

Egal, was der Grund für deine Schuld ist, es ist wichtig, dich daran zu erinnern, dass du dich aus einem bestimmten Grund schuldig fühlst, und diese Schuld sagt dir, dass du in die falsche Richtung gehst. 

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Es ist Zeit, deine Entscheidungen zu überdenken und einen anderen Weg einzuschlagen. In der Tat gibt dir Schuld die Gelegenheit, dein Verhalten zu überprüfen oder zu korrigieren.

Es ist eine Gelegenheit für dich, „das Unrecht zu korrigieren“ und dein Leben positiver voranzutreiben.

Wenn du nicht die notwendigen Anpassungen an deinem Verhalten vornimmst und stattdessen deine Schuld ignorierst, kann Schuld leicht zu Bedauern oder Scham werden.

Sie kann sogar zu einem höheren Maß an Stress und Angst führen, wenn du ständig versuchst, deine Schuld von innen heraus zu bekämpfen. 

Schuld kann auch zu emotionaler Lähmung oder Verwirrung führen. Es wird dein Selbstvertrauen verringern und sich auch in andere Bereiche deines Lebens hineinbewegen und dich absolut elend fühlen lassen.

Egal wie du es betrachtest, Schuld ist niemals eine angenehme Emotion und hat oft schlimme Konsequenzen. 

Es ist jedoch eine Emotion, die du erfolgreich verarbeiten und im Laufe der Zeit sogar schrittweise aus deinem Leben entfernen kannst.

Niemand sagt uns, wie wir damit umgehen sollen. In der Schule hat man uns nicht beigebracht, das SCHULD der falsche Weg ist und der Richtige VERANTWORTUNG heißt.

Im Gegenteil, die Schule ist einer der Orte, die Schuldgefühle propagieren und durch Strafen und schlechte Noten verstärken. Du wirst für deine Fehler mit einer 3 oder 6 bestraft.

Dabei gibt es doch nur eine Art zu lernen. VERSUCH UND IRRTUM.

Ich glaube, das wir kein gutes Bewusstsein für Schuld und Reue entwickeln können, wenn wir bestraft oder getadelt werden.

Warum fühlen wir uns schuldig?

Wie du weißt, ist es eine schreckliche Angelegenheit, von Schuldgefühlen geplagt zu werden. Aber warum fühlen wir es dann?

Was verrückt ist, ist, dass die neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass unser Gehirn uns tatsächlich für das Gefühl von Schuld belohnt.

Über die Aufwärtsspirale :

Trotz ihrer Unterschiede aktivieren Stolz, Scham und Schuld ähnliche neuronale Schaltkreise, einschließlich des dorsomedialen präfrontalen Kortex, der Amygdala, der Insula und des Nucleus Accumbens.

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Interessanterweise ist Stolz die stärkste dieser Emotionen, wenn es darum geht, in diesen Regionen Aktivitäten auszulösen.

 - mit Ausnahme des Nucleus Accumbens, in dem Schuldgefühle und Scham überwiegen.

Dies erklärt, warum es so reizvoll sein kann, Schuldgefühle und Scham auf sich zu ziehen. 

- sie aktivieren das Belohnungszentrum des Gehirns.

Schuld dient einer starken sozialen Funktion in Bezug auf die Kontrolle unseres Verhaltens.

Der Vorteil von Schuld unser Gewinn! Das Gute am Schulddenken!

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In der Harvard Business Review veröffentlichte Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die zu Schuldgefühlen neigen, härter arbeiten und als bessere Führungskräfte gelten:

Menschen, die anfällig für Schuld sind, neigen dazu, härter zu arbeiten und bessere Leistungen zu erbringen als Menschen, die nicht anfällig für Schuld sind und als fähigere Führungskräfte wahrgenommen werden.

Tatsächlich sind Menschen, die sich oft schuldig fühlen, bessere Freunde, Liebhaber und Angestellte

… Menschen, die sich schuldig fühlen wollen, neigen dazu, mitfühlender zu sein, sich in die Lage anderer zu versetzen, über die Konsequenzen ihres Verhaltens nachzudenken, bevor sie handeln, und ihre Moral zu schätzen.

Infolgedessen neigen sie weniger dazu zu lügen, zu betrügen oder sich unmoralisch zu verhalten, wenn sie ein Geschäft abschließen oder eine Gelegenheit finden, Geld zu verdienen, schlagen Studien vor.

Sie werden wahrscheinlich auch bessere Mitarbeiter hervorbringen, als Menschen, die weniger über die zukünftigen Ergebnisse ihres Handelns nachdenken, mit größerer Wahrscheinlichkeit zu spät kommen, Kunden unmoralisch beraten oder unhöflicher sind.

Und wie Mütter auf der ganzen Welt wissen, bewirken Schuldgefühle, dass Kinder ihr Verhalten verbessern:

Es gibt also einen guten Grund, warum wir uns schuldig fühlen.

Aber ist schuld das beste Gefühl, wenn wir etwas falsch gemacht haben?

Nein, das ist weit davon entfernt.

Die Nachteile der Schuld erweisen sich als weitaus schlimmer als die Vorteile.

Der Nachteil der Schuld

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Ein großer Teil des Schuldproblems ist, dass wir denken, wir sollten uns schlecht fühlen, weil wir etwas falsch gemacht haben.

Das ist eine noble Geste, aber die Forschung zeigt, dass es nicht der beste Weg ist, uns zu motivieren, besser zu handeln oder uns in Zukunft besser zu fühlen.

Studie für Studie zeigt, dass Selbstkritik durchweg mit weniger Motivation und schlechterer Selbstkontrolle verbunden ist.

Jetzt weiß ich, was du vielleicht gerade denkst: Wenn ich mich nicht schuldig fühle, werde ich dann nicht mehr schlimme Dinge tun und schließlich ein psychopathischer Axtmörder?

Nein. Sich selbst zu vergeben, und Verantwortung für das was ich tue zu übernehmen, erhöht die persönliche Verantwortlichkeit.

Überraschenderweise ist es Vergebung, nicht Schuld, die die Rechenschaftspflicht erhöht

Forscher haben herausgefunden, dass es für Menschen wahrscheinlicher ist, die persönliche Verantwortung für das Versagen zu übernehmen, wenn sie einen selbstkritischen Standpunkt einnehmen.

Sie sind auch eher bereit, Feedback und Ratschläge von anderen anzunehmen, und lernen eher aus den Erfahrungen.

Was an Schuld wirklich heimtückisch ist, ist, dass wir uns oft nach Dingen, die uns nicht guttun aber angenehm sind gut fühlen.

Kurze Belohnung (wie ungesundes Essen oder Rauchen), sodass wir mit der Zeit Schuld tatsächlich mit Vergnügen assoziieren können.

Autsch. Schuldgefühle ziehen dich mehr zu Verhaltensweisen an, die dich schuldig fühlen lassen.

Schuld ist also nicht der beste Weg, um deine Fehler zu beheben.

Also, was solltest du tun? 

Wenn es um Schuld geht, gibt es bestimmte Dinge, die Menschen oft tun, die sie sehr anfällig für Schuld machen. Sie müssen diese Fallen wie eine Pest vermeiden. 

Wie du  Schuld vermeiden kannst für die Zukunft

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Wenn du diese Warnungen nicht beachtest, kann es sein, das du am Ende mehr Schuldgefühle hast, als du verkraften kannst.

Hier ist eine Liste von Möglichkeiten, um Schuldgefühle zu vermeiden:

Du solltest darauf achten nicht zu viel zu versprechen oder zu viele Verpflichtungen einzugehen. Du wirst dich am Ende schuldig fühlen, weil du deine Versprechen oder deine Verpflichtungen nicht alle einhalten konntest. 

Nimm dir Zeit wichtiges schnell zu erledigen und verzichte dabei auf Perfektionismus. Du wirst  dich sonst schuldig fühlen, weil du nicht genug Zeit hast, um die wichtigsten Dinge zu erledigen.

Höre auf damit dich selbst zu beschuldigen, wenn andere sich dir gegenüber nicht richtig verhalten. 

Du wirst dich sonst schuldig fühlen, weil alles, was du oder andere tun, zu deinem Problem und deiner Schuld wird. Dies ist keine Art zu leben. Du bist nicht für das Verhalten und die Probleme anderer verantwortlich.

Achte darauf, das du nicht mit Menschen zusammen arbeitest oder deine Zeit verbringst, die dich beschuldigen, beschämen, beurteilen und zu Unrecht kritisieren. 

Diese Leute werden immer mehr als einen Weg finden, um dich wegen etwas schuldig zu machen.

Verwende Schuld nicht als Mittel, um dich selbst zu motivieren oder zu bestrafen. Es ist niemals gesund, Schuldgefühle zu hegen und motivierend schon gar nicht. 

Arbeite lieber stattdessen den Prozess der Schuldbeseitigung durch, um Schuldgefühle aus deinem Leben zu entfernen.

Lebe nicht mit unrealistischen Erwartungen oder Standards. Du wirst dich am Ende  schuldig fühlen, weil du einfach nicht den Standards und Erwartungen gerecht werden kannst, die du an dich selber hast. Es ist einfach unmöglich.

Lebe nicht in Übereinstimmung mit den Standards und Erwartungen anderer Leute an dich. Du wirst dich nur schuldig fühlen, weil du die Erwartungen der Anderen oft nicht erfüllen kannst und diese Menschen sind dann enttäuscht von dir.

Bring andere nicht dazu, Dinge zu tun, die diese eigentlich nicht wollen. Du wirst dich dabei schuldig fühlen, weil  du versuchst, das Leben anderer Menschen zu diktieren und zu kontrollieren.

Triff keine lebensverändernden Entscheidungen, während du starke Schuldgefühle hast. Dies kann in Zukunft zu noch mehr Problemen und deutlich mehr Schuldgefühlen führen, wenn du auf die Entscheidung zurückblickst.

Das sind die wichtigsten Wege, auf denen sich Schuldgefühle in dein Leben schleichen können. Du musst sehr achtsam und bewusst sein, wie du agierst in deinem Leben.

Du musst ein Auge darauf haben, wie sich Schuldgefühle in deinem Leben manifestieren, und dann einen Aktionsplan aufstellen, der dir hilft, Entscheidungen zu vermeiden, die dich auf den Weg der Schuld führen.

Das bedeutet, dass du Schuld selber produzierst, durch deine Art zu bewerten und deine Handlungen.

Wie du siehst, können wir eine Menge tun, um Schuld zu vermeiden, doch schauen wir jetzt mal, wie du Schuldgefühle entfernen kannst.

9. Schritte um Schuldgefühle aus deinem Leben zu entfernen.

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So überwindest du deine Schuldgefühle

Schuld, genau wie jede andere Emotion, kann man nicht entkommen. An dem einen oder anderen Punkt wirst du dieses Schuldgefühl in der Magengrube erleben. Und in diesen Momenten musst du einen schnellen Ausweg aus deiner emotionalen Situation finden.

Es gibt tatsächlich bestimmte Dinge, die du täglich tun kannst, um deine plötzlichen Schuldgefühle zu überwinden. Schauen wir sie uns etwas genauer an:

Schritt 1: Erforsche deine Schuldgefühle

dein erster Schritt besteht darin, deine Schuldgefühle und die entsprechenden Ereignisse zu untersuchen.

Es ist wichtig, sofort Klarheit über deine Schuldgefühle und den Sinn und die Bedeutung zu gewinnen, die diese in deinem Leben haben.

Dies ist wichtig, da deine Schuld manchmal nicht so klar ist, wie du vielleicht denkst. Möglicherweise musst du tatsächlich ein wenig graben, um die Hauptgründe für deine Schuld zu entschlüsseln.

Frag dich selbst:

  • Wofür fühle ich mich schuldig?
  • Warum fühle ich mich schuldig?
  • Was ist der Grund für meine Schuld?
  • Was gewinne ich, wenn ich mich schuldig fühle?
  • Ist das sinnvoll?
  • Wie hält mich diese Schuld zurück?
  • Wie wirkt sich diese Schuld auf die Menschen um mich herum aus?
  • Ist es vernünftig, sich schuldig zu fühlen?

Es ist wichtig, das du offen bleibst für die Möglichkeit, dass das, wofür du dich schuldig fühlst, möglicherweise keinen logischen Sinn ergibt.

Ja, natürlich macht es emotionalen Sinn. Wenn du jedoch deine Gefühle aus der Situation herausnimmst, gibt es möglicherweise nichts, worüber du dich schuldig fühlen könntest. Vielleicht ist ja alles nur in deinem Kopf?

Zu anderen Zeiten kannst du dir ruhig mal ein paar Schuldgefühle gönnen, weil sie dir etwas Wertvolles geben können. Dies mag an der Oberfläche seltsam klingen.

Warum in aller Welt Solltest du dich absichtlich schuldig fühlen?

Du gibst dich der Schuld hin, weil du aus dieser Erfahrung etwas gewinnst.

Was du gewinnst, hängt ganz von deinen Umständen ab. Oft gibt es dir jedoch ein Gefühl von Komfort und Sicherheit.

Zum Beispiel ist es schmerzhafter, das zu tun, von dem Sie wissen, dass Sie es tun sollten, als überhaupt nichts zu tun.

Sich schuldig zu fühlen ist der einfache Ausweg aus der Situation. Es mag sich nicht gut anfühlen, aber es ist weniger schmerzhaft als die Alternative.

Zumindest ist es etwas bequemer und du fühlst dich besser, weil du die Verantwortung dafür übernimmst, keine Maßnahmen zu ergreifen.

Nun gibt es natürlich Ereignisse in deinem Leben, die zu deinen Schuldgefühlen geführt haben, also bestimmte Auslöser.

Diese Ereignisse kannst du mit den folgenden Fragen beleuchten:

Frag dich selbst:

  • Was ist passiert?
  • Wie habe ich auf diese Ereignisse reagiert?
  • Was glaube ich über diese Situation?

Machen dir alles klar, was zu deinen Schuldgefühlen geführt hat. Je mehr Informationen du über diese Ereignisse und Umstände hast, desto besser verstehen du, was du tun musst, um deine Schuld erfolgreich zu überwinden.

2. Vergib dir deine Fehler

Es ist wichtig zu verstehen, dass Menschen Fehler machen. Du bist ein Mensch und du wirst Fehler machen.

Du wirst nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen,  du wirst nicht immer die richtigen Dinge sagen und du wirst sicherlich nicht immer das Richtige tun. 

Fehler sind ein Teil des Lebens, sie sind ein Teil des Wachstums und ein wichtiger Bestandteil unseres Entwicklungsprozesses als Menschen.

Hör auf damit dich schuldig zu fühlen, wegen der Fehler die du gemacht hast. Reflektiere deine Fehler und lerne daraus, vor allem verzeihe dir selber deine Fehler. 

Sei nachsichtiger mit dir. Behandele dich am besten genauso wie du einen Menschen wegen eines Fehlers behandeln würdest, den du liebst.

3. Lerne aus deinen Erfahrungen

Bei diesem Schritt geht es darum, aus deinen Erfahrungen zu lernen und einen besseren Weg zu finden, damit du nicht wieder dieselben Fehler machst.

Nimm dir  Zeit, um aus deinem Verhalten und den Fehlern, die du gemacht hast, zu lernen. 

Frag dich selbst:

Was kann ich aus meiner aktuellen Erfahrung mit Schuld lernen?

Wie muss ich die Dinge anders machen, wenn ich das nächste Mal mit dieser Situation konfrontiert werde?

Wie hilft mir das, mich nicht schuldig zu fühlen?

Schuld resultiert nicht nur aus deinen Handlungen und Fehlern, sondern auch aus den gewohnheitsmäßigen, von Schuldgefühlen befallenen Gedanken, denen du dich hingibst.  

Manchmal ist der einzige Grund, warum du dich schuldig fühlst, die Art und Weise, wie du über die Situation denkst, und dies ist natürlich nicht hilfreich, da es dein Leben beeinflusst.

Du musst die Gedanken und Selbstgespräche, denen du dich hingibst, gezielt eliminieren. 

Beispiele für einige dieser Gedanken könnten sein:

  • Warum bin ich so dumm ...?
  • Ich kann nicht glauben, dass ich das vermasselt habe ...?
  • Ich verstehe nicht, wie unzuverlässig ich bin ...?
  • Ich bin ein wirklich schlechter Mensch und ich verdiene schlechte Dinge, die mir passieren ...?
  • Ich habe mich immer im Stich gelassen ...?

Die Gedanken und Selbstgespräche, die du führst, erzeugst du selber und sie sind einzigartig für deine Umstände. Sie werden in deinem Kopf produziert.

Es ist nicht wirklich wichtig, was du denkst. Wenn es deine Schuld nährt, dann musst du diese Art des Denkens sofort aus deinem Leben streichen. 

Es gibt jedoch keinen Zaubertrank, der dir dabei hilft. Es braucht einfach bewusstes Bewusstsein und dann die Disziplin, um deine Gedanken so zu kontrollieren und zu verändern, dass du vorwärts kommst.

4. Entschuldige dich bei anderen

Wenn du dich schuldig fühlst, weil du einer anderen Person geschadet hast, dann ist es sehr wichtig, das du dir die Zeit nimmst dich zu entschuldigen und deinen Fehler einzugestehen.

Vielleicht ist die Person gerade wenig begeistert von deiner Entschuldigung Aber du kannst auf jeden fall eine Erleichterung spüren.

Das Schlimmste, was du tun kannst, ist dich immer wieder zu entschuldigen. 

Eine gute aufrichtige Entschuldigung ist genug. Du musst dich nicht immer wieder für das entschuldigen, was passiert ist. 

Entschuldige dich einmal, biete deine Hilfe an, um die Probleme zu beheben, und dann belasse es dabei. 

Wenn die andere Person dein Angebot annimmt, dann großartig. Wenn nicht, hast du zumindest die Gewissheit, dass du aufrichtig Kontakt aufgenommen und versucht hast, die Dinge richtig zu machen.

5. Bespreche deine Gefühle mit anderen

Wenn du plötzlich von Schuldgefühlen überwältigt wirst, ist es oft hilfreich, mit anderen Menschen über deine Gefühle zu sprechen. 

Sprich mit engen Freunden oder Familienmitgliedern darüber, was passiert ist und wie du dich dabei fühlst.

Wer weiß, sie bieten dir möglicherweise sogar eine alternative Sicht auf die Situation, an die du noch nie gedacht hast. 

Vielleicht brauchst du nur eine andere Meinung oder Perspektive zur Situation. Vielleicht siehst du die Dinge einfach nicht im richtigen Kontext.

6. Hilf anderen Menschen, Schuld zu überwinden

Eine der besten Möglichkeiten, um mit deiner eigenen Schuld umzugehen, besteht darin, anderen Menschen zu helfen, ihre Schuldgefühle zu überwinden.

Unterstütze jemanden, wenn du erkennst, dass die Person sich wegen etwas schuldig fühlt.

 Bitte die Person, ihre Erfahrungen mit dir zu teilen, und prüfe dann, ob du ihr eine andere Sichtweise oder Perspektive der Situation bieten kannst. 

Vielleicht kannst du sogar einige Lösungsmöglichkeiten mit ihr erarbeiten, die der Person helfen könnte ihre Schuld zu überwinden.

Wenn du einer anderen Person hilfst, ihre Schuld zu überwinden, Dan erhältst du vielleicht die Erfahrung und das Wissen, das du benötigst, um deine eigenen Schuldgefühle zu verarbeiten.

Ein distanzierter Blick auf die Problemlösung anderer kann da sehr hilfreich sein.

8. Finde Stärke in dir

Du musst die Kraft in die selber finden, um Momente der Schuld zu überwinden. Es wird jedoch nicht immer einfach sein.

 Ein optimistischer Ansatz und eine Portion Neugier und Offenheit können dich durch fast alles bringen.

Optimismus hilft dir dabei, die positiven Aspekte jeder Situation zu erkennen, und Neugier ermöglicht es dir, deine Umstände proaktiv und lösungsorientiert zu verarbeiten. 

All dies wird dir helfen, das Vertrauen aufzubauen, das du benötigst, um in Zukunft bessere Entscheidungen zu treffen. 

9.  Erstellen eines fortlaufenden Schlachtplans

Wenn du dazu neigst, Schuldgefühle zu entwickeln, kann es hilfreich sein, einen fortlaufenden Schlachtplan zu erstellen, der dir hilft, täglich gegen Schuldgefühle vorzugehen. Hier ist ein dreistufiger Prozess, den du möglicherweise verwenden willst:

Schritt 1: Erstelle eine Schuldliste

Dies ist eine Liste von Dingen, bei denen du dich schuldig fühlst. 

Frag dich selbst:

  • In welchen Dingen fühle ich mich schuldig?
  • Was kann ich gegen diese Dinge tun, um meine Schuldgefühle zu minimieren?

Wenn du genau weißt, was dich schuldig macht, kannst du die Grundlagen schaffen, die dir helfen, deine Schuldgefühle zu überwinden.

Schreibe danach neben jedem Punkt auf deiner Liste auf, was du heute tun kannst, um deine Schuldgefühle zu beseitigen oder zu lindern.

Schritt 2: Identifiziere deine Grundwerte

Erstelle eine weitere Liste deiner Grundwerte. Dies sind die Dinge, die für dich am wichtigsten sind. 

Frag dich selbst:

  • Was schätze ich im Leben am meisten?
  • Was ist mir am wichtigsten?
  • Wie kann ich beginnen, diese Werte ab heute zu leben?

Deine Werte sind die Prioritäten in deinem Leben. Sie sind die zentralen Grundlagen, auf denen du deine Entscheidungen und Maßnahmen aufbauen solltest.

Es ist wichtig, Klarheit über deine Werte zu erlangen, denn wenn du dich wegen etwas schuldig fühlst, bedeutet dies oft, dass du gegen einen oder mehrere deiner Grundwerte verstoßen hast. 

Etwas steht in Konflikt und infolgedessen erlebst du  Schuldgefühle. Um Schuldgefühle aus deinem Leben zu verbannen, entscheide dich zunächst bewusst dafür, jeden Tag nach deinen höchsten Werten zu leben.

Schritt 3: Entwickle einen Aktionsplan zur Minimierung deiner Schuld

Erstelle  ein System oder einen Aktionsplan, der alle diese Elemente zusammenführt, um Schuldgefühle zu minimieren.

Dieser Aktionsplan muss dir  helfen, deine Grundwerte konsequent zu leben. 

Er muss dir auch ermöglichen, deine persönlichen Erwartungen und die Standards, die du dir selbst gesetzt hast, zu erfüllen. 

Dieser Aktionsplan muss „prioritätsorientiert“ sein, was bedeutet, dass er an den höchsten Prioritäten deines Lebens ausgerichtet sein muss (die auf deinen Grundwerten aufbauen). 

All dies wird dazu beitragen, deine Entscheidungsfindung in Zukunft zu verbessern und dir hoffentlich gleichzeitig dabei zu helfen, deine Schuldgefühle erfolgreich zu minimieren.

9. Lass deine Schuldgefühle los

Wenn du zum letzten Schritt kommst, verstehst du deine Schuld und die Situation, die diese Schuld ausgelöst hat, vollständig. 

Du hast die Verantwortung für deine Gefühle übernommen und nach Lösungen gesucht, die dir helfen könnten, die Situation etwas zu korrigieren. 

Darüber hinaus hast du einen Aktionsplan aufgestellt, der sicherstellt, dass du nicht wieder in diese Schuldfalle gerätst. Jetzt bist du bereit, die Dinge endlich loszulassen.

Nimm dir Zeit, um dich an einen ruhigen Ort zu setzen. Schließe deine Augen und atme tief durch. 

Mit jedem Atemzug atmest du aus und stellst dir vor, wie du deine Schuld aus deinem Körper in das Universum entlässt.

Du atmest Schuld aus und Vergebung ein.

Alternativ Kannst du auch, auf Papier über deine  Schuld schreiben und dann die Seite verbrennen. 

Eine weitere Möglichkeit wäre, wenn du an Gott glaubst zur Beichte zu gehen und um Vergebung zu beten.

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Fazit:

Was du letztendlich tust, liegt ganz bei dir

Das Wichtigste ist, dass du diese Schuld loslässt und dann die volle Verantwortung für dein Leben übernimmst und positiv vorankommst.

Es ist eine der über lebenswichtigsten Aufgaben, das du dich von Schuld befreist um ein leichteres und unbeschwertes Leben führen zu können.

Übrigens würde mich deine persönliche Erfahrungen mit dem Thema interessieren. Wenn du magst schreib mir und den Lesern etwas dazu unten in die Kommentarfunktion.

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Herzliche Grüße
Uwe Trevisan

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1 Kommentar

  • ein wertvoller Beitrag über das Thema. Ich bin total begeistert davon. Jetzt kann ich verstehen was Schuld in unserem Leben anrichtet. Bei mir hat die Schuld vieles kaputt gemacht.
    Jetzt werde ich daran arbeiten.

    DANKE DA FÜR!
    Melanie

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